Seit über 20 Jahren bilden wir erfolgreich Jagdscheinanwärter am Standort Dassow / Ostsee aus.
Für jeden Zeitplan finden wir gemeinsam die optimale Ausbildung zur Jägerprüfung. Einige Beispiele, warum Sie sich bei uns melden sollten.
1. Ausbildung und Jägerprüfung in unserer Jagdschule nach dem Weiterbildungsgesetz für die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schsen-Anhalt und Schleswig-Holstein.
2. Unterbringung und Verpflegung in unserer Jagdschule.
3. Schießausbildung, Waffenhandhabung und Prüfung auf unserem Schießstand.
4. Sie arbeiten mit unserem Jungjäger-Lehrskript und bereiten sich mit einer eigenen App auf die Jägerprüfung vor.
5. Wir bieten erschiedene Ausbildungsvarianten für Ihren Zeitplan an.
Bei weiteren Fragen könnt ihr uns unter 038826-89464 anrufen!
Bundesweit gibt es jetzt 467.682 Jägerinnen und Jäger. Das sind 42 Prozent mehr als vor 30 Jahren.
Mit Blick auf die Einwohnerzahl ergibt sich laut DJV-Auswertung ein anderer Spitzenreiter: Pro 1.000 Einwohner leben in Mecklenburg-Vorpommern 10 Jägerinnen und Jäger – Platz 1. Danach folgen Niedersachsen (9) und Schleswig-Holstein (8). Bezogen auf die Jägerdichte liegt Nordrhein-Westfalen mit dem Wert 6 genau im Bundesschnitt. In Verbänden organisiert sind deutschlandweit 7 von 10 Jägern. Laut DJV-Umfrage ist der Jägerinnen-Anteil zwischen 2016 und 2022 um mehr als die Hälfte gestiegen – von 7 auf 11 Prozent. Das Durchschnittsalter der Jägerschaft ist im selben Zeitraum von 57 auf 56 Jahre gesunken.
Vermehrt Myxomatose bei
Feldhasen
Seit Mitte August dieses Jahres treten vermehrt Fälle der Myxomatose bei Feldhasen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen auf. Die Inkubationszeit beträgt nur wenige Tage und resultiert in eine sehr hohe Sterblichkeitsrate von 80 Prozent. Das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI) rechnet mit einer schnellen und weitreichenden Ausbreitung, auch in andere Bundesländer. Um die Ausbreitung der Myxomatose möglichst einzudämmen, empfiehlt der Deutsche Jagdverband (DJV), kranke Hasen zu entnehmen und auf Fallwild zu achten. Verendete Tiere sollten zur Untersuchung dem zuständigen Landesamt zugeführt oder unschädlich beseitigt werden. Erkrankte Tiere sind apathisch und haben Schwellungen sowie Sekretausfluss an Augen und im Genitalbereich.
Der DJV empfiehlt, auf die Hasenjagd in Revieren zu verzichten, die vermehrt Fallwild verzeichnen. In Revieren mit Fasanenbesätzen sollten Treibjagden solange ruhen, bis eine vierwöchige Frist nach dem letzten Auftreten von erkrankten Feldhasen verstrichen ist – um Beunruhigungen in der Seuchenphase zu minimieren. In betroffenen Revieren sind die Hundearbeit am Hasen und die Weitergabe von Schleppwild zu unterlassen. Revierinhaber, die stabile Hasenbesätze und unauffällige Fallwildzahlen registrieren, können die Bejagung fortführen. Eine regelmäßige Feldhasenzählung ist maßgeblich, um mögliche Einbrüche der Hasenbesätze nachvollziehen zu können.
Das FLI versucht derzeit herauszufinden, ob Stechinsekten das Virus übertragen können. Zudem wird untersucht, ob es sich bei dem grassierenden Virus um den gleichen Stamm handelt, der in den vergangenen Jahrzehnten bereits in Frankreich, Irland, Großbritannien und Spanien für vereinzelte Infektionen bei Feldhasen verantwortlich war. Die damaligen Untersuchungen bestätigten erstmals eine Myxomatose-Variante, die auch Feldhasen infizieren kann. Im Jahr 1952 wurden in einem Park bei Paris absichtlich Wildkaninchen mit dem Myxomavirus infiziert, um landwirtschaftliche Schäden zu minimieren. In der Folge brachen die Wildkaninchenbesätze in ganz Europa stark ein. https://www.jagdverband.de/vermehrt-myxomatose-bei-feldhasen